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Aus der Frankfurter Rundschau vom 30.01.2008

Abenteuer für Kinder bei jedem Wetter

Indoor-Spielplätze von Rosbach bis in den Odenwald / Die Eltern haben im Bistro alles im Blick

Lukas und Yul wollen die Hüpfburg stürmen, auf der Mark schon thront. Die mit Luft gefüllte, rot-gelbe Riesenhalbkugel gibt bei jeder Bewegung der Kinder nach und ehe sie sich versehen, tuschen sie auf halbem Weg wieder runter. Die Jungs sind begeistert: „Wenn ich oben drin sitze, kommt kein anderer hoch“, freu sich der 14-Jährige Mark. Doch die beiden Achtjährigen sind geschickt, kämpfen sich lachend nach oben. Und gleich probieren sie noch die anderen Spielgeräte des Indoor-Spielplatzes Groß-Bieberau aus.

Wohin man in der 1400 Quadratmeter großen ehemaligen Lagerhalle schaut: Wankende Gummipalmen, an denen die Kleinen versuchen, hoch zu krabbeln, sich drehende Scheiben, auf denen Kinder herumwirbeln, fliegende Schaumstoffbälle, Kinder die rutschen, toben, Trampolin springen.

Ein einziges Gewusel. Das alles überschauend sitzen Mütter und Väter im Bistro direkt daneben, trinken Kaffee, essen Kuchen, Pommes und Hamburger. „Alles Bio!“, sagt Geschäftsführerin Petra Hermanns. „Es ist uns wichtig, kein Fastfood anzubieten“.

Konzept: Bewegung: Bewegung und Spaß

Gerade hat der erste Odenwälder Indoorspielplatz sein fünftes Jubiläum gefeiert. Mit 12600 Kindern, die jährlich kommen, können sich die Betreiber nicht über mangelnden Zustrom beschweren. Das Konzept ist einfach: Bewegung und Spaß für Kinder, Zeit zum Unterhalten für die Erwachsenen. Wobei die Aufsichtspflicht laut Betreibern klar bei den Eltern liegt. „Meine Kinder toben seit drei Stunden“, sagt eine Mutter. „Sie kommen nur kurz an den Tisch, um etwas zu essen und zu trinken“. Auch Geburtstage lassen sich laut Petra Hermanns hier gut feiern.